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28.04.2015

Im Interview: Dr. Nils Schmid

"Man muss jeden Tag hart arbeiten"

IHK-Campus- Startup sprach mit Dr. Nils Schmid, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg, über Gründerszene, Schlüsseltechnologien und die Unterstützung für Gründer seitens der Regierung.

Foto: PR

IHK-Campus-Startup: Wie erleben Sie die Gründerszene in Baden-Württemberg?

Schmid: Die Gründerszene in Baden-Württemberg erlebe ich deutlich lebendiger, als dieszuweilen in rein quantitativen und oberflächlichen Betrachtungen dargestellt wird. Aber natürlich können wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen.

IHK-Campus-Startup: Stichwort "Innovation": Wo sehen Sie die gründungsstarken Schlüsseltechnologien?

Schmid: Unsere 2012 gestartete Gründungsoffensive legt ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung von Hightech-Unternehmen in den Wachstumsfeldern der Zukunft: Nachhaltige Mobilität, Energieeffizienz, regenerative Energien, Umwelttechnologie, Gesundheitswirtschaft und Informations- und Kommunikationstechnologien.

IHK-Campus-Startup: Ihr Ministerium hat einiges bewegt. Worauf sind Sie besonders stolz?

Schmid: Stolz dürfen alle Gründerinnen und Gründer sein, die den Mut hatten, in die Selbstständigkeit zu gehen und sich am Markt erfolgreich etablieren konnten. Unser Beitrag ist, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

IHK-Campus-Startup: Ihr persönlicher Tipp für Gründerinnen und Gründer?

Schmid: Ein funktionales Produkt oder eine clevere Dienstleistung reichen für den unternehmerischen Erfolg oft nicht aus. Man muss jeden Tag hart arbeiten, um seine Kunden zu überzeugen, dass man das attraktivste Angebot hat.