10.11.2014

Für Technologiegründungen aus der Wissenschaft

Der IHK-Startup-Coach

Gründen ist eigentlich einfach - und doch oft so undurchsichtig. Die Formalitäten lassen sich noch einigermaßen zügig regeln. Kniffliger wird es schon beim Geschäftsmodell und bei der Vermarktung. Hier setzt der IHK-Startup-Coach an.

Wen unterstützt der IHK-Startup-Coach?

Er wendet sich in erster Linie an Gründerinnen und Gründer aus der Wissenschaft und soll helfen, aus der Gründungsschnell in die Wachstumsphase zu kommen. „Unternehmerische Aspekte spielen bei der Entwicklung zunächst kaum eine Rolle“, sagt Michael Baukloh, der bei der IHK Reutlingen den Startup-Coach managt. Wenn die neue Technologie aber am Markt angeboten und Umsätze erwirtschaftet werden sollen, beginnt das echte Neuland. Hier geht es oft besser, wenn man einen Sparringspartner hat, und diese Funktion übernimmt der IHK-Startup-Coach.

Was bietet der Startup-Coach?

Motivierte und erfolgreiche Firmenchefs und Manager aus den Mitgliedsunternehmen der IHK stehen den neuen Unternehmerinnen und Unternehmern in Alltags- und Strategiefragen als Ratgeber zur Seite. Der IHK-Startup-Coach ist dabei keine Konkurrenz zu den Beratungsunternehmen, sondern arbeitet unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es gibt keine schlüsselfertigen Konzepte und Strategien, „aber viele wertvolle Tipps und Tricks, wie man sich im Alltag und im Wettbewerb behauptet“, erklärt Baukloh, der viele Jahre Erfahrung in der Betreuung wissenschaftlicher Unternehmensgründungen hat.

Wie läuft das Coaching ab?

Unternehmerinnen und Unternehmer, die das Angebot in Anspruch nehmen wollen, können sich bei Michael Baukloh melden. In einem Vorgespräch wird geklärt, bei welchen Themen eine Unterstützung gewünscht und sinnvoll ist. Denn der IHK-Startup-Coach arbeitet spezifisch und bietet eine Reihe von Experten für die unterschiedlichsten Themen und Branchen. Ergänzt wird das Angebot durch regelmäßige Feedback-Gespräche, in denen der Erfolg und die weiteren Maßnahmen besprochen werden.