10.11.2014

Für innovative Gründer

Das EXIST-Gründerstipendium

Das EXIST-Gründerstipendium ebnet manchen Gründern den Weg in die Selbstständigkeit.

Wie kommen Hochschul-Absolventen an Kapital für innovative Technologiegründungen?

Ein Weg ist das EXIST-Gründerstipendium: Um in der Vorgründungsphase die persönlichen finanziellen Risiken zu minimieren, können Absolventen über die Hochschulen einen Antrag für das EXIST-Gründerstipendium stellen. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wird vom Europäischen Sozialfonds kofinanziert und unterstützt innovative Unternehmensgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen - von der Ausarbeitung der Geschäftsidee zu einem detaillierten Businessplan über die Verwirklichung der Produktidee bis hin zum Prototypen.

Nicht nur die Innovation zählt. Auch beim Gründerstipendium gilt: Ohne Fleiß kein Preis!

Ein EXIST-Gründerstipendium bekommt nur, wer eine wirklich innovative Technologie vertreiben will. Hierzu müssen Interessenten zunächst über die Hochschule einen ausführlichen Antrag mit Vorhabensbeschreibung abgeben. Hier unterstützen die Experten der Hochschule und der IHK Reutlingen die Gründer, damit der Antrag möglichst perfekt ist. Wird das Vorhaben bewilligt, kann die Gründungsplanung beginnen. Das Stipendium wird über die Hochschule verwaltet. Die Gründer können so auch die Infrastruktur nutzen und bekommen während der Planung kontinuierliche Unterstützung durch die Gründungsexperten.

Doppelter Erfolg: Gleich zwei Gründungsvorhaben erhielten Ende 2011 ein EXIST-Gründerstipendium

Die Geschäftsidee von Jonas und Benjamin Hartmann, eingereicht über die Hochschule Reutlingen, wurde vom Projektträger Jülich als ein solches „innovatives Gründungsvorhaben“ eingestuft. Sie revolutionieren mit neuartigen Klettergriffen den Klettersport. Ganz anders gelagert ist das Gründungsvorhaben von Kai-Markus Müller, das über die Universität Tübingen eingereicht wurde. Seine innovative Gründungsidee stammt aus dem Neuromarketing und ermittelt anhand von EEG-Hirnscans, wie Konsumenten Werbung, Produkte und Preise wahrnehmen und verarbeiten. Zwei spannende Ideen, die in Zukunft sicher noch von sich reden machen.