Unidux - Auf den Punkt gebracht: Unidux startet Karriere- und Studentennetzwerk

Ein großes Team junger Leute setzt die Gründung von Unidux um.

Kala Kurz hat sich mit ihrem Unternehmen Unidux.de ein hehres Ziel gesetzt: Sie will auf ihrer Internet-Plattform die drei Millionen Studenten, 545 Universitäten und 4,1 Millionen Unternehmen im deutschsprachigen Raum verknüpfen – und sie ist auf dem besten Weg, ihr Ziel zu erreichen.

Dahinter stecken Arbeit zu Tag- und Nachtzeiten und eine gesunde Portion Selbstbewusstsein. Damit hat sie bereits viele Menschen überzeugt: Sie hat Unternehmer und Anwälte an ihrer Seite, die ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen und sich um Konzeption, Strategie und Technik kümmern. Zudem haben bereits 30 Studenten der Hochschule Reutlingen und 10 Studenten der Universität Wien an dem Projekt mitgearbeitet. Eine große Hilfe ist für Kala Kurz der Unidux-Beirat, in dem sie fünf Leute aus der Wirtschaft ehrenamtlich unterstützen. Besonders stolz ist sie darauf, dass sie Norbert Gastell, die deutsche Stimme von Homer Simpson, dafür gewinnen konnte, einem Präsentationsvideo seine Stimme zu leihen. „Er hat sich mit 86 Jahren nochmal ins Tonstudio aufgemacht“, so Kurz.
Am Ende des ganzen Weges soll ein Online-Portal in Kombination mit einer App für Apple und Android stehen, das Studenten die Organisation ihres Studiums und den Eintritt ins Berufsleben erleichtert. Sie sollen Skripte und Studieninhalte, über ein soziales Netzwerk Nachrichten austauschen können und sich nicht zuletzt über die Universitäten informieren können. Der zweite Baustein ist eine Businessplattform, auf der Unternehmen Jobs, Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten, Praktika und Praxissemester in Form von Inseraten anbieten können. Die Betriebe präsentieren sich über ein Profil, das sie selbst erstellen. Im Gegenzug haben Studenten über einen persönlichen Account die Möglichkeit, ihren Lebenslauf hochzuladen und diesen Unternehmen zur Einsicht bereitzustellen. Was Unternehmen und Studenten genau brauchen und sich wünschen, das hat Unidux sich zu Beginn anhand einer riesigen Umfrage in Deutschland, Österreich und der Schweiz erarbeitet.

Finden und gefunden werden, das ist das Prinzip der Plattform. In diesem Ausmaß existiert bisher kein Portal auf dem Markt. Die meisten Konkurrenten bieten zwar Businesskontakte, aber keine Features für Studenten, die die Organisation ihres Studiums erleichtern. Und doch war der Unternehmensstart alles andere als einfach: „Es war sehr schwer, Investoren zu finden, und ich habe erstmal mit meinem Privatvermögen vorfinanziert“, so die Gründerin. Dann kam das IHK-Gipfeltreffen und mit ihm wertvolle Kontakte, vor allem zu Banken aus der Region. Gleichzeitig stieß Kurz bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg auf reges Interesse. Sie rief alle an einen Tisch, lud Anwälte und Unternehmer dazu ein und nahm mit viel Anlauf eine große Hürde: Durch Banken und Investoren steht die Finanzierung von Unidux auf solidem Boden. Auch die ersten Stellenanzeigen von Unternehmerseite sind gebucht, Studenten können sich bereits vorab registrieren. „Aktuell werben wir vor allem um Inserate von Unternehmen im Raum Reutlingen, Tübingen und Stuttgart, denn das Portal soll beim Online-Gang erstmal regionale Angebote präsentieren.“ Der Auftritt für ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz folgen in einem nächsten Schritt. Doch damit gibt sich Kala Kurz lange nicht zufrieden. Ihre Vision: Unidux soll es irgendwann in ganz Europa geben. Und sie hat an alles gedacht, die Marke hat sie sich für ganz Europa eintragen lassen.