Attentra - Die berechenbare Welt der Software

Attentra: Florian Walter (links) und Christian Vollrath installieren eine intelligente Kamera.Foto: PR

Drei Tübinger Studenten gründeten vor dreieinhalb Jahren die Firma Attentra und entwickeln seitdem Bildverarbeitungssoftware und sind im Bereich Web Engineering aktiv.

„Wir müssen noch die intelligente Kamera einpacken!“, ruft Christian Vollrath. Zusammen mit Roland Loy und Florian Walter gründete er vor dreieinhalb Jahren die Tübinger Softwarefirma Attentra. Momentan hat das Team wenig Zeit, in ein paar Stunden geht es nach Friedrichshafen. Eine Messe muss vorbereitet werden. Zeit für ein Interview nimmt sich das Team aber trotzdem.

„Attentra ist auf zwei Gebiete spezialisiert“, sagt Vollrath. „Wir entwickeln Bildverarbeitungssoftware für die Industrie und arbeiten im Bereich Web Engineering, also quasi an den Dingen, die im Hintergrund einer Webseite ablaufen.“ Gearbeitet wird etwa mit intelligenten Kameras. Das Besondere: Die Software befindet sich im Gehäuse. Ein Computer ist nicht mehr notwendig, die Kamera wird direkt über ein Panel bedient.

Schon als Studenten der Uni Tübingen haben die Gründer Geld mit Web Engineering verdient, ihre Diplomarbeit über Bildverarbeitung geschrieben. „Gleich zu Beginn hatten wir einen großen Auftrag, der uns für die ersten zwei Monate absolut ausgelastet hat. Während dieser Zeit haben wir uns aber nicht um neue Aufträge gekümmert, und das wäre fast schief gegangen“, erzählt Florian Walter. „Zum Glück ist es uns doch noch gelungen, neue Kunden an Land zu ziehen“, ergänzt Christian Vollrath. Kurze Zeit später, der Messe-LKW ist beladen, die Softwarespezialisten wollen jetzt aufbrechen. „Wir sind gespannt, ob sich auf der Messe neue interessante Kontakte ergeben. Solche Messen eignen sich sehr gut, um neue Kunden anzusprechen!“