EXIST-Forschungstransfer

Das Ziel von EXIST-Forschungstransfer ist, die Zahl besonders anspruchsvoller technologieorientierter Unternehmensgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu steigern. Das Programm wird organisiert vom Projektträger Jülich, beauftragt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technik und richtet sich an Forscherteams.

Die Förderung ist aufgeteilt in zwei Phasen. Phase 1 richtet sich an Teams von höchstens drei Wissenschaftlern, Technikern oder Laboranten von Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Diese können sich zudem eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz ins Team holen. Der Antragsteller in dieser Phase ist die Hochschule oder Forschungseinrichtung. Gefördert werden technisch anspruchsvolle Gründungsvorhaben mit langen Entwicklungszeiten und Nachweis der technischen Machbarkeit des Produkts.

In Phase 2 werden technologieorientierte Unternehmen gefördert, die im Verlauf oder als Ergebnis von Phase 1 gegründet wurden. Den Antrag dafür muss das Unternehmen selbst stellen. Gefördert werden in dieser Phase die Entwicklungsarbeiten zur Umsetzung der Produktidee in ein vermarktungsfähiges Produkt sowie Maßnahmen zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Außerdem können Gründer hier einen Gründungszuschuss von bis zu 150.000 Euro erhalten.

Die Förderung erstreckt sich für in Phase 1 über höchstens 24 Monate, in Phase 2 über höchstens 18 Monate.

Um die Förderung zu erhalten, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Das Forscherteam muss einen Mentor aus seiner Hochschule oder Forschungseinrichtung haben und nachweisen, dass es von einem Gründungsnetzwerk betreut wird. Mit Hilfe dieses Netzwerks soll auch ein Coach gesucht werden. Schließlich muss noch die technische Machbarkeit der Idee nachgewiesen werden.

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